Schul­kon­zer­te


Schulkonzerte

Das Jugend­Jazz­Or­che­ster NRW (JJO NRW) ist nicht nur auf Kon­zert­büh­nen im In- und Aus­land prä­sent, son­dern ver­steht sich auch als Impuls­ge­ber für die musi­ka­li­sche Arbeit an Schu­len. Mit den Schul­kon­zer­ten ent­steht ein For­mat, das Begeg­nung, Aus­tausch und gemein­sa­mes Musi­zie­ren in den Mit­tel­punkt stellt – und Schu­l­en­sem­bles die Mög­lich­keit bie­tet, ein Kon­zert­pro­jekt gemein­sam mit einem Aus­wahl­ensem­ble des Lan­des Nord­rhein-West­fa­len zu realisieren.

Für Schul­kon­zer­te bewer­ben kön­nen sich alle Schu­len in NRW, die über ein Jazz-Ensem­ble verfügen. 


Warum Schul­kon­zer­te?

Jazz eröff­net als leben­di­ge, kom­mu­ni­ka­ti­ve und krea­ti­ve Musik­form beson­de­re Räume für musi­ka­li­sche Ent­wick­lung. Impro­vi­sa­ti­on, Inter­ak­ti­on und klang­li­che Offen­heit prä­gen nicht nur das musi­ka­li­sche Ergeb­nis, son­dern auch den Pro­ben­pro­zess selbst. In die­sem Sinne ver­steht das JJO NRW die Schul­kon­zer­te als Teil sei­nes För­der­auf­trags: junge Musi­ke­rin­nen und Musi­ker früh­zei­tig für Jazz zu begei­stern und ihnen neue künst­le­ri­sche Per­spek­ti­ven zu eröffnen.

Die Mit­glie­der des JJO NRW musi­zie­ren auf einem hohen künst­le­ri­schen Niveau. Gleich­zei­tig han­delt es sich nicht um ein pro­fes­sio­nel­les Berufs­or­che­ster, son­dern über­wie­gend um junge Musiker*innen, die sich im Stu­di­um befin­den oder sich in der Über­gangs­pha­se zwi­schen Schu­le und Stu­di­um befin­den. Gera­de dar­aus ent­steht eine beson­de­re Form der Zusam­men­ar­beit auf Augen­hö­he, die den Aus­tausch inten­siv und nah­bar macht. 

Inhal­te der Koope­ra­ti­on mit Schulen

Ein Schul­kon­zert glie­dert sich in den Work­shop am Nach­mit­tag und ein gemein­sa­mes Kon­zert am Abend. Im Work­shop arbei­ten Musiker*innen der ver­schie­de­nen sec­tions des JJO NRW – Saxo­phon, Trom­pe­te, Posau­ne, Rhyth­mus­grup­pe sowie optio­nal Gesang – mit dem Schu­l­en­sem­ble. Neben Sec­tion-Pro­ben sind auch gemein­sa­me Tutti-Pro­ben vor­ge­se­hen, die durch die künst­le­ri­sche Lei­tung des JJO NRW beglei­tet werden.

Im Mit­tel­punkt steht das bestehen­de Reper­toire des Schu­l­en­sem­bles, das am Abend auf­ge­führt wer­den soll. Die Pro­ben­ar­beit wird fle­xi­bel gestal­tet und ori­en­tiert sich an den jewei­li­gen Bedürf­nis­sen der sec­tions und der Band. Auch eine Unter­stüt­zung ein­zel­ner Instru­men­ten­grup­pen wäh­rend des Kon­zerts ist mög­lich, etwa bei nicht voll­stän­dig besetz­ten Stimmen.

Die Zusam­men­ar­beit ist bewusst offen ange­legt: Sie rich­tet sich an Ensem­bles aller Niveaus – von ersten Erfah­run­gen im Big-Band-Spiel bis hin zu fort­ge­schrit­te­nen Schu­l­en­sem­bles. Auch mit klei­ne­ren Beset­zun­gen oder unge­wöhn­li­chen Instru­men­ten­kom­bi­na­tio­nen lässt sich koope­rie­ren, sti­li­sti­sche Vor­ga­ben bestehen nicht. 

Das Abschluss­kon­zert

Den Abschluss bil­det ein gemein­sa­mes Kon­zert, das in der Regel am sel­ben Abend statt­fin­det. Das Schu­l­en­sem­ble gestal­tet den ersten Kon­zert­teil, das JJO NRW den zweiten.

Die Orga­ni­sa­ti­on und Bewer­bung des Kon­zerts liegt bei der Schu­le; mög­li­che Ein­tritts- oder Spen­den­ein­nah­men ver­blei­ben voll­stän­dig vor Ort. Wäh­rend die Pro­ben am Nach­mit­tag auch in Pro­ben­räu­men statt­fin­den kön­nen, soll­te für das Kon­zert selbst eine Aula oder ein ver­gleich­ba­rer Raum zur Ver­fü­gung stehen. 

Vor­aus­set­zun­gen für eine Kooperation

Das Ange­bot des JJO NRW ist hono­rar­frei und rich­tet sich an Schu­l­en­sem­bles aller Lei­stungs­ni­veaus. Eine Zusam­men­ar­beit ist aus­drück­lich unab­hän­gig vom musi­ka­li­schen Erfah­rungs­stand der jewei­li­gen Big Band oder des Ensem­bles möglich.

Vor­aus­set­zung ist, dass die teil­neh­men­de Schu­le in Nord­rhein-West­fa­len ansäs­sig ist. Dar­über hin­aus ist eine grund­le­gen­de tech­ni­sche und instru­men­ta­le Aus­stat­tung wün­schens­wert – dazu zäh­len ins­be­son­de­re eine Back­li­ne (Schlag­zeug, Kla­vier oder Flü­gel, Bass- und Gitar­ren­ver­stär­ker) sowie Noten­stän­der. Die Ver­pfle­gung für etwa 25 Per­so­nen über den Pro­jekt­tag hin­weg (Geträn­ke sowie ein Abend­essen vor dem Kon­zert) wird von der gast­ge­ben­den Schu­le gestellt.

Fra­gen zur Ton­tech­nik, zur kon­kre­ten Durch­füh­rung sowie zu indi­vi­du­el­len Rah­men­be­din­gun­gen wer­den im Vor­feld gemein­sam und fle­xi­bel abgestimmt.

Schul­kon­zer­te kön­nen ganz­jäh­rig außer­halb der Schul­fe­ri­en in Nord­rhein-West­fa­len statt­fin­den. Da die Pla­nung in der Regel lang­fri­stig erfolgt, wird eine Anfra­ge etwa neun Mona­te im Vor­aus empfohlen. 

Bei­spiel­haf­ter Tagesablauf

13:45 Uhr – Ankunft Workshop-Team
14:00 Uhr – Sec­tion-Pro­ben mit dem Schul-Ensemble
15:30 Uhr – Tutti-Probe mit dem Schul-Ensemble
16:45 Uhr – Ankunft JJO NRW
17:00 Uhr – Sound­check JJO NRW
18:00 Uhr – Sound­check Schul-Ensem­ble / Cate­ring JJO NRW
19:00 Uhr – Konzert 



Kontakt

Anfra­gen zur Durch­füh­rung eines Schul­kon­zerts sind jeder­zeit mög­lich und soll­ten circa neun Mona­te vor dem geplan­ten Ter­min stattfinden.

Ansprech­part­ne­rin:
Jule Hardtmann
Tour Manage­ment JJO NRW
Tele­fon: +49 1578 1724678
E-Mail: j.hardtmann@jjonrw.de